gandhi-preis.de | Gandhi-Preis-Verleihung an der Frida-Levy-Gesamtschule Essen
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Gandhi-Preis-Verleihung an der Frida-Levy-Gesamtschule Essen

Gandhi-Preis-Verleihung an der Frida-Levy-Gesamtschule Essen

(v.l.n.r.: Dietmar Klinke, Kirchenkreis Essen, Reinhold Weber, FöGe e.V.,
Larissa Homscheidt, Preisträgerin, Ludger Hülskemper-Niemann, Preisträger, Magdalena Krawczak, Preisträgerin, Hümeyra Güven, Nominierte, Berthold Kuhl, Schulleiter).

Larissa Homscheidt und Magdalena Krawczak kümmerten sich um eine Frau, die im Krankenhaus-Rollstuhl vor einem Haus in der Kälte saß und von einem Mann nicht ins Haus gelassen wurde. Sie boten der Frau an, sie wieder ins Krankenhaus zu fahren, was diese aber ablehnte. Als die Schülerinnen in der aggressiven Auseinandersetzung der beiden keine Chance bekamen zu helfen, gingen sie nicht weiter, sondern riefen die Polizei an und baten um Unterstützung.

Ludger Hülskemper-Niemann erforschte schon während seiner Zeit als Lehrer an der Frida-Levy-Gesamtschule die Biographie der jüdischen Frauenrechtlerin und Verfechterin der Friedensbewegung Frida Levy aus Essen, die 1942 nach Riga deportiert wurde und dort starb. Er sorgte dafür, dass alle Schüler/innen das Leben und das Engagement von ihr kennen lernen konnten und übernahm die Initiative für „Stolpersteine“ zu Frida Levy auf dem Schulgelände sowie anderer Juden in Essen. Auch nach seiner Pensionierung organisierte er Gedenkstättenfahrten nach Riga und Berlin und stand immer wieder für die Schüler*innen der Gesamtschule zur Verfügung, wenn es um das Thema Antisemitismus ging.