gandhi-preis.de | Die Idee zum Preis
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Der „Gandhi-Preis für Zivilcourage und Gewaltfreie Veränderung“ der Fördergemeinschaft Friedensarbeit und Gewaltlosigkeit e.V. versteht sich als ein sozial-kulturelles Projekt. Im Sinne Gandhis ist die gewaltfreie Kultur einer sozialen Gesellschaft das Ziel, auf dem ganze gesellschaftliche Systeme zum Wohl des Menschen aufgebaut sein sollten.

Gewalt, Repression und daraus resultierende Angst führen letzen Endes zu weiterer Gewalt und einer daraus resultierenden sozialen und kulturellen Verarmung der Gesellschaft. Dabei spielt es keine Rolle, ob physische, psychische oder strukturelle Gewalt ausgeübt wird; sie ist immer ein Zeichen dafür, dass ein verantwortungsvolles sozial-humanes Handeln und Bewusstsein fehlt, um den Menschen in seiner Entwicklung hin zu einer insgesamt gewaltfreien sozial-kulturellen Gesellschaft zu fördern.

Kleine Schritte auf dem Weg hin zu einer gewaltfreien Gesellschaft können das alltägliche Klima verändern und soziales Engagement bis hin zu gewaltfreien Aktionen als wichtigen Beitrag zu einer zivilcouragierten Gesellschaft in den Fokus der Öffentlichkeit bringen. In einem veränderten allgemeinen Klima können auch die Sensibilität und das Engagement Anderer wachsen, um die Gewaltspirale im Großen zu durchbrechen.

Mit dem „Gandhi-Preis für Zivilcourage und Gewaltfreie Veränderung“ zeichnet die Fördergemeinschaft Friedensarbeit und Gewaltlosigkeit e.V. zusammen mit kooperierenden Schulen und Institutionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus, die zivilcouragiert gehandelt oder Initiativen zur Entwicklung einer gewaltfreien Gesellschaft gezeigt haben.

Zivilcourage und gewaltfreie Veränderung beginnt bei den kleinen, scheinbar normalen Dingen des Alltags. Wer dazu beiträgt, Streit zu schlichten, Gewaltsituationen zu deeskalieren, Empathie für Benachteiligte zu zeigen, Konflikte im Haus zu „meistern“, Diskriminierungen abbauen zu helfen oder sich aktiv für Frieden einzusetzen, kann die Erfahrung machen, dass Veränderung möglich ist und sich lohnt.